Buffalo Studios holt mehr aus seinen Daten heraus und steigert so die Wettbewerbsfähigkeit seines Social-Gaming-Angebots

Talend Big Data bietet dringend benötigte Flexibilität für Datenintegrationsprozesse
Wir müssen die Effektivität unserer Features messen (...) – und das muss quasi in Echtzeit geschehen. Je einfacher wir Instrumentierungspunkte hinzufügen können, desto besser kann das BI-Team die Daten nutzen. Talend unterstützt uns dabei, unsere Prozesse zu straffen, flexibler zu reagieren und einen höheren Mehrwert aus unseren Daten zu generieren.
Barry Sohl, Chief Technology Officer at Buffalo Studios

Der Kunde

Buffalo Studios, ein Tochterunternehmen von Caesars Interactive Entertainment (CIE), entwickelt spannende Casino-Spiele für soziale Netzwerke, die einfach zugänglich sind und den Spielern eine interaktive Plattform bieten, um sich kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Zu den bekanntesten Projekten der im kalifornischen Santa Monica ansässigen Firma gehört Bingo Blitz, das kostenfreie Online-Bingo mit den meisten Nutzern weltweit.

Buffalo Studios hat Millionen monatlich aktiver User und belegt regelmäßig die Top-Charts auf Facebook sowie auf iOS-, Android- und Kindle-Geräten. Für Barry Sohl, Chief Technology Officer bei Buffalo Studios, ist klar, dass diese Spiele mit ihrer großen Bekanntheit ein enormes Geschäftspotenzial bieten. Allerdings nur, wenn die Daten effizient genutzt werden.

„Für die Gaming-Industrie sind Daten enorm wichtig“, sagt Sohl. „Bei uns werden Marketing- und Produktentscheidungen auf Grundlage der Daten getroffen, die wir sammeln. So funktioniert unser Geschäft.“

Bei Bingo Blitz erfasst Buffalo z. B die Anzahl der Karten pro Spiel, ob die Karten gewinnen oder wie viele Punkte gesammelt und ausgegeben werden. „Jede Information, die wir erfassen, hat einen immens großen Wert für uns. Pro Spiel gibt es Hunderte von Datenpunkten“, bemerkt Sohl, und fügt hinzu, dass Buffalo täglich mehr als 100 GB an Daten verarbeitet – Tendenz schnell steigend.

Doch die Daten alleine nützen natürlich nichts. „Von Vorteil sind die Informationen nur, wenn es uns gelingt, aus diesen Daten wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, und wir so unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern können“, meint Sohl weiter. „Daher brauchen wir genaue Daten, die wir in unserem Data-Warehouse weiterverarbeiten können.“

Teure Engpässe eliminieren

Für Buffalo war das Einspielen der Daten in sein Data-Warehouse ein eher schwieriges Unterfangen. Das Unternehmen nutzte dazu einen Mischmasch an selbst geschriebenem Code sowie Python-Scripts – mit einem eher unbefriedigenden Ergebnis.

„Wir geben jede Woche neue Features für unsere Spiele heraus – vor allem für Bingo Blitz. Um zu wissen, ob sie gut angenommen werden, brauchen wir Instrumentierungspunkte für diese Features“, erklärt Sohl. „Es ist wichtig für uns zu wissen, wer welche Features nutzt und wie sich diese neuen Features insgesamt auf das Spiel auswirken.“

Allerdings war die Datenintegration bei Buffalo so aufgebaut, dass die neuen Instrumentierungspunkte nur mit erheblichem Aufwand hinzugefügt werden konnten. „Wir hatten es mit einem umständlichen manuellen Prozess zu tun“, so Sohl, „bei dem das Datenteam eine unrühmliche Rolle als Flaschenhals spielte. Neue, wichtige Daten blieben stecken und kamen oft nicht einmal über das Stadium roher Logdaten hinaus.“ Die wiederholten Verzögerungen ließen das Business-Intelligence-Team glauben, diese Daten würden gar nicht existieren. „Dabei haben wir diese Informationen gesammelt“, bemerkt Sohl. „Die Daten kamen nur nie im Data-Warehouse an, weil der ganze Prozess so schwerfällig war. Neue Events wurden einfach nicht hinzugefügt.“

Sohl und sein Team wussten, dass sich etwas ändern musste. Das Unternehmen brauchte eine Lösung, die eine größere Flexibilität auf der Datenintegrationsebene bot und eine schnelle Ergänzung dieser Instrumentierungspunkte ermöglichte. Dies würde den Führungskräften bei Buffalo alle kritischen Daten zur Verfügung stellen, die sie für fundierte Geschäftsentscheidungen benötigten.

Überzeugende Funktionalität und hohe Flexibilität

Die Verantwortlichen bei Buffalo machten sich auf die Suche nach einem anerkannten Anbieter, der diese Anforderungen erfüllen konnte. „Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten geprüft. Eine Option war, alles selbst mit reinem Java zu machen.“ Dann wurde Buffalo auf Talend aufmerksam. „Wir haben sofort gemerkt, dass Talend eine viel ausgereiftere Entwicklungsumgebung mit mehr Features als alle anderen Anbieter bot“, erklärt Sohl. Buffalo Studios beschloss, ein Proof-of-Concept mit Talend und anderen Anbietern durchzuführen. Am besten schnitt dabei Talend ab.

„Besonders hat uns gefallen, dass die Datenintegrationslösung von Talend Java-basiert war“, erinnert sich Sohl. „Wir konnten dadurch das bestehende Java-Know-how unserer Mitarbeiter nutzen. Außerdem war die Talend-Lösung um einiges flexibler. Wir konnten viele Funktionen sofort verwenden und schrieben unseren eigenen Java-Code einfach dazu.“

Schließlich entschied sich Buffalo Studios dafür, die Datenintegrationsebene über Talend laufen zu lassen und eine Reihe personalisierter Java-Komponenten zu erstellen, die innerhalb von Talend verwaltet werden konnten.

Rasche Implementierung

Buffalo Studios führte eine sorgfältige Analyse durch, um eine möglichst effektive Nutzung seiner Talend Big Data-Integrationslösung sicherzustellen. Die Implementierung der Produktionsversion verlief in der Zwischenzeit schnell und reibungslos.

Unterstützt von Artha Data Solutions, einem Consulting-Partner von Talend, brauchte Buffalo Studios lediglich einige wenige Monate von der Konzeption zur Produktionsphase. Da noch niemand im Unternehmen Erfahrung mit Talend hatte, entschloss man sich bei Buffalo, die Mitarbeiter auch im Rahmen eines Online-Trainings zu schulen. „Das hat die Lernkurve unserer Ingenieure enorm beschleunigt“, bestätigt Sohl.

Blitzschnelle BI und höhere Produktivität dank einfacher Handhabung

Bei Buffalo Studios ist man über die Talend Big Data-Integrationslösung und die neu gewonnene Flexibilität mehr als zufrieden. „Dort wo wir spezielle Parsing-Bedürfnisse haben, können wir jetzt unsere personalisierten Java-Komponenten schreiben und sie einfach in Talend packen“, erklärt Sohl. „Wir sind jetzt kein Flaschenhals mehr, das die Ergänzung von Instrumentierungspunkten verzögert. Unsere Entwickler können ganz einfach mit den Werkzeugen arbeiten. Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, selbst Änderungen unter der Motorhaube durchführen zu müssen.“

Durch die einfachere Pflege ist es für Buffalo zudem leichter, jede Woche neue Datenpunkte hinzuzufügen. „Früher gab es Engpässe – wir kamen oft nicht über die rohen Logdaten hinaus“, sagt Sohl. „Dieses Problem dürfte jetzt ein für alle Mal behoben sein.“

Für Buffalo ist das ein enormer Gewinn. Gelingt es nicht, kritische Daten an das BI-Team weiterzuleiten, „tappt letztendlich jeder im Dunkeln“, stellt er fest. „Wir müssen die Effektivität unserer Features messen, egal ob das Ergebnis positiv oder negativ ist – und das muss quasi in Echtzeit geschehen. Je einfacher wir Instrumentierungspunkte hinzufügen können, desto besser kann das BI-Team die Daten nutzen. Talend unterstützt uns dabei, unsere Prozesse zu straffen, flexibler zu reagieren und einen höheren Mehrwert aus unseren Daten zu generieren.“

Hinzu kommt, dass Sohls Ingenieure jetzt produktiver sind, da sie sich nicht mehr ständig darum kümmern müssen, Datenintegrationsprobleme zu lösen. „Wir können uns jetzt wieder darauf konzentrieren, innovative Technologien zu entwickeln“, fügt Sohl hinzu. „Das ist das Wichtigste, um neue Nutzer zu gewinnen und an uns zu binden.“

Ausblick

Mit Talend ist Buffalo Studios extrem zufrieden.

„Wir interessieren uns auch dafür, was Talend uns im Bereich Datenqualität anbieten kann“, meint Sohl. „Ich könnte mir vorstellen, Talend noch breiter für unsere Anwendungen einzusetzen. Ich denke, wir können in Zukunft noch mehr von Talends Lösungen profitieren.“