Drei Cloud-Trends für 2016, auf die Sie sich vorbereiten sollten

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Angesichts der derzeitigen rapiden Veränderungen bei SaaS-Anwendungen und Cloud-Plattformen befindet sich der Cloud-Integrationsbereich gegenwärtig ständig im Wandel. Vor Jahren wurde Cloud-Integration als Hilfsmittel betrachtet, das einen einfachen Anwendungsfall befriedigte, wie z. B. die Replikation von SaaS-Daten in einer lokalen Datenbank für die Analyse. Anhand der in der Cloud in den Bereichen Analyse, Big Data und Anwendungsentwicklung stattfindenden Innovationen verändert sich jedoch die Grundessenz der Cloud-Integration. Hier finden Sie drei wichtige Veränderungen der Cloud im Jahr 2016, die sich auf die Cloud-Integrationsstrategien von Unternehmen auswirken werden. 

Zentrale IT übernimmt Cloud-Analyse-Initiativen

Mit der Ankündigung von Wave Analytics durch salesforce.com im Oktober 2014 mit der Tagline „Analytics for the Rest of Us“ begann das Cloud-Analyse-Rennen. Noch im gleichen Monat gab Birst seine Partnerschaft mit SAP HANA bekannt und rühmte eine Architektur, die dem Endbenutzer eine unmittelbare Analyse bescheren würde. Kaum ein Jahr später, im Oktober 2015, kündigte Amazon Web Services seinen Cloud-BI-Dienst QuickSight an, der sich insbesondere an Datenanalytiker richtete.

2015 fanden noch einige weitere interessante Ereignisse im Cloud-Analyse-Bereich statt:

Diese Ereignisse belegen, dass Cloud-Analyse zwar ursprünglich in erster Linie die Selbstbedienungsanforderungen von Geschäftsnutzern innerhalb von Geschäftssparten ansprach, viele dieser Bereitstellungen aber komplexer sind als ursprünglich gedacht. Die Notwendigkeit der direkten Kontaktierung von Lieferanten zur Einrichtung von Datenintegrationen, Preise auf Enterprise-IT-Niveau, die Erkenntnis, dass Datenvisualisierung nur eine Ebene des Cloud-Analyse-Stapels ausmacht, und die Beteiligung globaler Systemintegratoren weisen allesamt darauf hin, dass nicht die einzelnen Sparten, sondern Central IT ein Hauptfaktor bei Cloud-Analyse-Projekten im Jahr 2016 sein wird.

Was Sie für die Cloud 2016 mitnehmen sollten

Organisationen, die auf der Suche nach einer Cloud-Integrationslösung zur Integration vieler verschiedener, für eine Initiative der Enterprise-Klasse erforderlichen Datenquellen sind, sollten eine Cloud-Integrationsplattform wählen, die eine einheitliche Datengrundlage über alle Datenquellen, Umwandlungen und Integrationsmuster hinweg aufweist. 

Big Data-Verarbeitung wird in die Cloud verlagert

Mit dem Wachstum von Big Data wird MapReduze als Datenverarbeitungsstandard von Spark ersetzt. Die Branche bewegt sich hin zu Echtzeit-Streaming-Daten und experimentiert zunehmend mit maschinellem Lernen. Um Big Data-Anwendungsfälle in der Produktion erfolgreich skaliert zu implementieren, müssen die damit verbundene gesamte Infrastruktur für Vorbereitung, Bereitstellung, Protokollierung und Überwachung sowie Aufnahmetechnologien für Daten-Streaming und Workflow-Management-Tools sich auf einer einzigen Cloud-Plattform befinden. Führende Cloud-Unternehmen wie Amazon Web Services haben die Kunst der Minimierung von Latenz und Optimierung von Clustern für die Verarbeitung großer Datensätze perfektioniert. Die jüngste Ankündigung im Januar 2016 durch den chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba, im Rahmen seines AliCloud-Angebots in Bezug auf Big Data 20 neue Online-Dienste einzuführen, unterstreicht die Bedeutung einer Cloud-zentrischen Big Data-Strategie nur. Dieser Trend wird sich 2016 noch beschleunigen.

Was Sie für die Cloud 2016 mitnehmen sollten

Die Nutzung der Cloud-Integration als Zentrale für die Big Data-Verarbeitung in den Cloud-Angeboten ist eine Strategie, die Enterprise-Architekten ins Auge fassen sollten. Weil die Zukunft von Big Data in Echtzeit abläuft, müssen Organisationen erkennen, dass es verschiedene Echtzeit-Streaming-Technologien wie Kafka, Storm und Spark Streaming gibt, um nur einige zu nennen. Jede Streaming-Technologie ist für unterschiedliche Anwendungsbereiche geeignet. Eine Cloud-Integrationsplattform muss mit einer Vielzahl solcher Streaming-Technologien verknüpft werden.

Hybrid-Integration wird wieder neu definiert

Der Begriff „Hybrid-Integration“ ist einer der verwirrendsten IT-Begriffe überhaupt. In den letzten Jahren meinten Middleware- und Integrationsanbieter damit viele verschiedene Dinge. Es ist zwar klar, dass ein Hybrid-Integrationsszenario die Cloud und Datenquellen vor Ort umfasst, der jeweilige Ansatz hin zum Beheben der mit der Integration dieser Anwendungen auftretenden Herausforderungen wird aber definieren, wie erfolgreich Unternehmen dabei sein werden, mithilfe ihrer Investitionen eine Wertschöpfung zu erzielen.

Was Sie für die Cloud 2016 mitnehmen sollten

Die sich ständig verändernde Definition der Hybrid-Integration wird sich aufgrund der immer unterschiedlicheren Daten im Internet der Dinge, neuer Open-Source-Big-Data-Technologien und dem neuen Bereich der Mikroservices weiter entwickeln. Letztlich ist wichtig, dass Unternehmen erkennen, dass es in ihrem eigenen Interesse ist, alle ihre Apps, Datenbanken und ihre gesamte Infrastruktur in die Cloud zu verlagern. Eine hybride Integrationsstrategie, die dieses Endziel unterstützt, wird für schneller aufeinander folgende Innovationen sorgen.

Was denken Sie, was die Cloud dieses Jahr für Sie bereithält? Teilen Sie mir Ihre Meinung mit, @Ash__V auf Twitter, oder geben Sie unten Ihre Kommentare ein.

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